„Nach sechs Wochen zahlt die Krankenkasse doch fast mein Gehalt weiter.“
Gesetzliches Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 % des Brutto-, höchstens 90 % des Nettoentgelts und ist zusätzlich durch die Beitragsbemessungsgrenze begrenzt.
Wie bist du medizinisch versorgt und welches Einkommen bleibt dir bei längerer Krankheit? Bei deiner Krankenversicherung geht es um Leistungen und Kosten, die auch langfristig zu deinem Leben passen müssen.
Mit einer Familie, Teilzeit oder Selbstständigkeit verändern sich oft die Anforderungen an die Krankenversicherung. Auch das Krankengeld sollte zu deinem Einkommen passen.
„Nach sechs Wochen zahlt die Krankenkasse doch fast mein Gehalt weiter.“
Gesetzliches Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 % des Brutto-, höchstens 90 % des Nettoentgelts und ist zusätzlich durch die Beitragsbemessungsgrenze begrenzt.
„Wenn ich mehr verdiene, bekomme ich entsprechend mehr Krankengeld.“
Gerade oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze wächst das Krankengeld nicht unbegrenzt mit. Die Differenz zum bisherigen Netto kann deshalb spürbar werden.
„Die PKV ist heute günstiger und leistet mehr. Also ist die Entscheidung klar.“
Nicht zwingend. Familie, Beiträge im Alter, Selbstständigkeit, Leistungsumfang und Rückkehrmöglichkeiten gehören in dieselbe Rechnung.
„Wenn die PKV später nicht mehr passt, gehe ich einfach zurück in die GKV.“
Die Rückkehr ist gesetzlich an Voraussetzungen gebunden und ab 55 regelmäßig deutlich eingeschränkt. Deshalb sollte die Entscheidung langfristig gedacht werden.
„Als Selbstständiger habe ich in der GKV doch automatisch Krankengeld.“
Freiwillig versicherte Selbstständige haben grundsätzlich keinen Krankengeldanspruch, wenn sie nicht den entsprechenden gesetzlichen Anspruch oder einen Wahltarif wählen.
„Mit Zahnzusatz, Chefarzt und Einbettzimmer bin ich gut abgesichert.“
Zusatzleistungen können sinnvoll sein. Für die Finanzplanung ist aber zuerst entscheidend, welches existenzielle Einkommens- oder Kostenrisiko wirklich offen bleibt.
Die genaue Auszahlung hängt vom Einzelfall ab. Diese 2026er Eckwerte zeigen aber, warum die Rechnung vor dem Ernstfall sinnvoll ist.
Danach beginnt bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern grundsätzlich die Krankengeldphase.
BMG · 2026Das gesetzliche Krankengeld wird nach diesen Grenzen berechnet; davon gehen noch Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab.
BMG · 2026Bei Überschreiten der Grenze kann die GKV-Versicherungspflicht unter den gesetzlichen Voraussetzungen enden. Dann kommen freiwillige GKV oder PKV als Systeme in Betracht.
BMG · 2026Wir schauen auf deine Lebensplanung und rechnen durch, was die jeweiligen Möglichkeiten für dich und deine Familie bedeuten.
Wie viel Netto fehlt nach Ende der Entgeltfortzahlung tatsächlich und wie lange kann deine Reserve diese Lücke tragen?
Wie hoch sind die Gesamtkosten für dich und deine Familie unter Berücksichtigung von Familienversicherung oder Beihilfe?
Welche Leistungen sind dir wirklich wichtig, welche nur angenehm und welche Risiken würdest du selbst tragen?
Wie robust ist die Entscheidung bei Ruhestand, Teilzeit, Elternzeit oder schwankendem Einkommen?
Welche Folgen hätte ein Wechsel für dich, auch im Hinblick auf eingeschränkte Rückkehrmöglichkeiten?
Ist Krankengeld ausdrücklich geregelt und passt der Leistungsbeginn zur Liquiditätsreserve des Unternehmens/Haushalts?
Dazu gehören die gewünschten Leistungen genauso wie die Beiträge für deine Familie und die Folgen eines späteren Wechsels.
Lea möchte wissen, ob die PKV auch bei Teilzeit und mit Kindern zu ihr passen würde.
Gehalt über Versicherungspflichtgrenze, Familienplanung offen, PKV-Angebot aktuell günstiger als freiwillige GKV.
Vereinfachtes, fiktives Beispiel. Keine individuelle Empfehlung und keine Aussage darüber, welches Ergebnis sich bei anderen Personen ergibt.
Wir prüfen deinen heutigen Schutz und mögliche Veränderungen in deinem Leben. Ein Wechsel kommt erst infrage, wenn seine langfristigen Folgen eingeordnet sind.
Deine Krankenversicherung und dein Schutz bei Verdienstausfall passen zum Bedarf.
Leistungen oder Krankentagegeld an das heutige Einkommen und die Familiensituation anpassen.
Eine relevante Einkommenslücke oder fehlende Leistung gezielt absichern.
Entbehrliche Zusatzleistungen prüfen, ohne wichtigen Krankenversicherungsschutz aufzugeben.
Bei längerer Krankheit spielt auch deine Arbeitskraftabsicherung eine Rolle. Je nach Beruf oder Status gelten weitere Besonderheiten.
Wenn du bisher vor allem Beiträge verglichen hast, schauen wir gemeinsam auf die langfristigen Folgen. Das ist besonders bei Familienplanung, hohem Einkommen oder Selbstständigkeit hilfreich.
Wir besprechen deinen Versicherungsstatus und deine wichtigsten Fragen. Danach klären wir, welche Einkommensdaten und Unterlagen für eine genaue Prüfung nötig sind.
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