Lena & Martin
Ein Kind, zweites Einkommen vorhanden, Eigenheim in den nächsten 12–18 Monaten geplant. Über die Jahre sind mehrere Versicherungs- und Vorsorgeverträge entstanden.
Hier siehst du an einem fiktiven Haushalt, wie ich eine Auswertung aufbaue. Sie zeigt, was gut geregelt ist und welche Fragen als Nächstes geklärt werden sollten.
Alle Personen, Daten und Beträge auf dieser Seite sind frei erfunden und bewusst vereinfacht. Das Beispiel zeigt meine Arbeitsweise: es ist keine individuelle Versicherungs-, Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.
Bevor sich Verträge beurteilen lassen, müssen die Pläne und Verpflichtungen des Haushalts bekannt sein. Bei Lena und Martin steht ein Hauskauf an.
Ein Kind, zweites Einkommen vorhanden, Eigenheim in den nächsten 12–18 Monaten geplant. Über die Jahre sind mehrere Versicherungs- und Vorsorgeverträge entstanden.
Auch wenn ein Einkommen länger ausfällt oder sich die familiäre Situation verändert.
Eigenkapital, Reserve, Finanzierung und Absicherung müssen zusammen gedacht werden.
Die beiden möchten wissen, welches spätere Einkommen sie mit ihren laufenden Beiträgen erreichen können.
Bestehende Lösungen dürfen bleiben, wenn sie noch einen klaren Zweck erfüllen.
Im Beispiel können Lena und Martin ihre laufenden Beiträge senken. Das ist möglich, wenn der gewünschte Schutz günstiger erhältlich ist oder einzelne Beiträge keinen sinnvollen Zweck mehr erfüllen.
Im Beispiel entsteht der Spielraum durch eine neue Einstufung, vermiedene Doppelungen und den Verzicht auf nicht benötigten Schutz. Vor einer Änderung werden die Folgen für die bestehenden Verträge geprüft.
Einordnung: Vollständig fiktives Rechenbeispiel. Eine Ersparnis wird nicht zugesagt. In einer echten Prüfung kann der finanzielle Effekt höher, niedriger oder null sein. Manchmal liegt der Mehrwert stattdessen in besseren Leistungen bei ähnlichen Kosten, einer passenden Laufzeit oder schlicht in der Bestätigung, dass ein Vertrag bereits sinnvoll aufgestellt ist.
Lena und Martin sehen zuerst, welche Themen für sie dringend sind. Zu jedem Punkt können sie die Begründung im Detail nachlesen.
Die separat gehaltene Reserve liegt im Beispiel über dem selbst festgelegten Mindestbetrag von 15.000 €. Vor dem Immobilienkauf soll sie bewusst nicht als Eigenkapital „aufgebraucht“ werden.
Martins bestehende monatliche Leistung liegt unter dem vereinbarten Absicherungsziel. Wir rechnen aus, wie groß die Lücke ist, bevor wir mögliche Lösungen vergleichen.
Solange Darlehenshöhe und Eigenkapitaleinsatz noch nicht feststehen, lässt sich der konkrete Bedarf nicht seriös festlegen. Dieser Punkt bekommt deshalb einen Termin statt einer voreiligen Empfehlung.
Die beiden zahlen bereits in ihre Vorsorge ein. Zunächst klären wir, welches Einkommen sie später benötigen, um die vorhandenen Verträge daran zu messen.
Mit dem geplanten Hauskauf wird ein Teil des Geldes anderweitig gebraucht. Deshalb schauen wir, wie Lena und Martin ihre Sparrate auf die verschiedenen Ziele verteilen können.
Bei Haftung und Sachwerten zeigt sich im vereinfachten Beispiel kein dringender Änderungsbedarf. Diese Verträge können zunächst weiterlaufen.
Hier siehst du, warum ein Thema Vorrang hat und welche Angaben für die weitere Prüfung fehlen.
Im Gespräch definieren Lena und Martin, welchen monatlichen Betrag der Haushalt bei längerem Ausfall von Martins Einkommen mindestens weiter zur Verfügung haben soll.
Zu klären: Welche Lücke bleibt nach den vorhandenen Leistungen und wie lässt sie sich absichern?
Die 2.700 € sind eine frei erfundene Zielgröße für diesen Haushalt und kein allgemeiner Richtwert. In einer echten Beratung würde der Betrag aus Einkommen, Verpflichtungen, vorhandenen Leistungen und persönlicher Risikobereitschaft abgeleitet. Danach würde er mit den Vertragsbedingungen abgeglichen.
Der Hauskauf ist geplant, aber Kaufpreis, Darlehen und Eigenkapital stehen noch nicht fest. Genau deshalb wäre eine konkrete Absicherungssumme heute nur scheinbar präzise.
Nächster Schritt: Sobald die Finanzierung steht, berechnen wir den Bedarf für Familie und Darlehen neu.
Eine gute Auswertung darf bewusst zu dem Ergebnis kommen, dass Daten fehlen. Der Termin für die nächste Prüfung ist dann selbst Teil des Plans. So wird verhindert, dass heute Entscheidungen für Annahmen getroffen werden, die sich in wenigen Monaten ändern.
Im Muster fließen bereits monatlich Beiträge in verschiedene Vorsorge- und Sparlösungen. Was fehlt, ist ein gemeinsames Zielbild: Welche Versorgung soll später tatsächlich verfügbar sein?
Zu klären: Welches Ziel verfolgen die beiden und bis wann? Danach prüfen wir, welchen Beitrag die bestehenden Verträge leisten.
Je nach konkreter Situation können unter anderem Leistungen, Laufzeiten, Kosten, Flexibilität und bestehende Ansprüche relevant sein. Das Beispiel nennt bewusst keine Produktlösung und keine Renditeannahme, weil beides ohne individuelle Daten eine Scheingenauigkeit erzeugen würde.
Lena und Martin haben für sich im Muster einen Mindestpuffer von 15.000 € festgelegt. Die vorhandenen 18.000 € liegen darüber und sind vom geplanten Eigenkapital getrennt.
Entscheidung: Behalten. Beim Immobilienkauf lediglich prüfen, ob der Puffer weiterhin separat bestehen bleibt.
Auch eine passende Lösung gehört in die Auswertung. Lena und Martin sollen wissen, welche Teile ihres Plans bereits funktionieren.
Solche Fragen können ein guter Anlass sein, die eigenen Verträge wieder anzusehen. Vielleicht haben sich dein Einkommen oder deine Pläne seit dem Abschluss verändert.
Warum das prüfenswert ist: Verbraucherzentralen empfehlen die Laufzeit grundsätzlich bis zum Ruhestand; Anbieter werben selbst mit Nachversicherung, Dynamik und möglicher günstigerer Berufsneueinstufung nach einem Jobwechsel.
Der Denkfehler: Gesetzliches Krankengeld ist begrenzt und liegt nach Sozialabgaben regelmäßig unter dem bisherigen Netto. Die laufenden Kosten bleiben trotzdem bestehen.
Prüfidee: Die passende Summe ist kein statischer Wert. Selbst Versicherer stellen Hauskauf, Familiengründung, Restschuld und laufenden Lebensunterhalt in den Mittelpunkt ihrer Bedarfsermittlung.
Wichtig: Die Grundsumme allein sagt wenig über die Leistung aus. Gleichzeitig entstehen laut Verbraucherzentrale mehr als 90 Prozent der Berufsunfähigkeiten durch Krankheit und nicht durch einen Unfall.
Warum Altverträge interessant sind: Versicherer weisen selbst darauf hin, dass gerade ältere Haftpflichtverträge häufig keine Forderungsausfalldeckung enthalten. Bei Gebäuden können fehlender Elementarschutz oder nicht berücksichtigte Wertänderungen im Schadenfall erheblich werden.
Was lässt sich mit der vorhandenen Sparrate erreichen? Kosten, Anlage, Garantien und Flexibilität beeinflussen, wie sich dein Geld entwickeln kann. Deshalb rechnen wir die Möglichkeiten eines bestehenden Vertrags vor einer Kündigung durch.
Bring sie ins erste Gespräch mit. Wir besprechen, welche Informationen wir dafür brauchen.
Die Fragen sind bewusst keine pauschalen Produktempfehlungen. Sie orientieren sich an Punkten, die große Versicherer in ihrer eigenen Kommunikation hervorheben und die zugleich von neutralen Verbraucherquellen als prüfrelevant eingeordnet werden.
Stand der zugrunde gelegten Online-Quellen: September 2026. Die konkrete Bewertung hängt immer vom jeweiligen Vertrag und der persönlichen Situation ab.
Lena und Martin können sich zunächst auf die wichtigsten offenen Fragen konzentrieren. Die weiteren Themen bekommen ihren Platz im Zeitplan.
Separate Liquiditätsreserve; im Muster auch kein akuter Änderungsgrund bei Haftung und Sachwerten.
Arbeitskraftabsicherung und Verteilung der laufenden Spar- und Vorsorgebeiträge.
Nicht automatisch. Erst nach finaler Immobilienfinanzierung wird geprüft, ob ein zusätzlicher Bedarf entsteht.
Im Musterfall nichts sofort. Kündigen ist kein Selbstzweck und mögliche Folgen müssen vorher geprüft werden.
Absicherung, Ziele und Vermögensaufbau werden nicht getrennt voneinander optimiert.
Wenn die nötigen Angaben vorliegen, rechne ich die Möglichkeiten durch. Fehlen Daten, benenne ich die offene Frage.
Ein Plan muss auch sagen, was heute bewusst nicht angefasst wird.
Auch das Ergebnis, einen Vertrag zu behalten, begründe ich in der Auswertung.
Du musst vor dem Gespräch nicht wissen, welche Lösung du brauchst. Es reicht, wenn du wissen willst, ob dein heutiger Plan noch zu deinem Leben passt. Genau dafür ist die Bestandsaufnahme da.
Im ersten Gespräch nehmen wir uns 60 Minuten Zeit.
Wir sprechen persönlich in Nordhorn oder online. Danach entscheidest du in Ruhe, welche Fragen wir weiterverfolgen.
Finanzcheck buchen →Keine Verpflichtung, anschließend etwas zu verändern.